Eine Rückschau auf das eigene Leben kann mit Nostalgie verbunden sein, genauso gut kann sie aber auch Freude auslösen. Wenn Sie nämlich feststellen, was Sie alles Wunderbares erlebt haben und welche Lebensträume  Sie beispielsweise umgesetzt haben. Und dabei auch feststellen, wie Sie sich dafür eingesetzt haben.

Bei dem Online-Seminar „Kreativer Jahreswechsel“  beginnen wir auch mit einer Jahresrückschau. Denn wenn wir mittendrin sind, bekommen wir Vieles gar nicht bewusst mit.

 

Zusammenhänge und Entwicklungen erkennen

 

In der Rückschau und mit Abstand können wir besser Zusammenhänge und Entwicklungen sehen, die aus der Mittendrin-Perspektive noch gar nicht zu erkennen sind.

Wir können die Erfolge rausfiltern und würdigen – und auch schauen, was hat zu diesen Erfolgen beigetragen? Denn auch daraus können wir für zukünftige Vorhaben lernen und die Erfolgsfaktoren bewusst einsetzen.

Wir können ebenso aus Fehlern lernen, vor allem aber auch manchmal sehen, dass scheinbare Katastrophen vielleicht wunder-same Fügungen waren, die letztlich viele positive Erlebnisse brachten.

 

Beispiele

 

Meine extremsten Beispiele sind mein Schulterbruch und meine fristlose Kündigung aus meiner Traumwohnung, in der ich 20 Jahre gelebt habe.

Details können Interessierte weiter unten lesen (was es Positives gebracht hat).

 

Gemeinsamkeiten und Essenz

 

Eine der Ergebnisse dieser Erfahrungen, eine Essenz ist für mich daher:

Ich brauche keine Angst haben. Ich muss mich nicht sorgen. Selbst wenn ich beispielsweise befürchte einen großen Auftraggeber zu verlieren, kann ich aus solchen Erfahrungen rückschließen: Es erscheint im Moment vielleicht wie eine Katastrophe, aber vielleicht kommt etwas viel Besseres?

 

Wenn ich Altes loslasse, kommt immer etwas Neues und Besseres

 

Genau das habe ich schon mehrmals in meinem Leben erlebt, wenn ich einen Job gekündigt habe, einen Auftraggeber, für den ich viele Seminare gemacht habe.
Ich kam öfter an einen Punkt wo ich merkte: Das mag ich nicht mehr. Entweder war die Bezahlung einfach zu schlecht oder mir gefielen die Arbeitsbedingungen nicht oder wie bei einem Fall, die Arbeitsbedingungen der Trainer, die ich schulen sollte. Ich hatte da das Gefühl, das ist ein Trostpflästerchen. Ich bringe ihnen kreative Methoden bei, was aber an ihrem Grundelend nicht viel ändern kann.

Und jedes Mal, wenn ich dann meinen Mut zusammennahm und die klare Entscheidung getroffen und mich getrennt hatte, kam in der Tat etwas Besseres. Besser bezahlt, machte mir mehr Spaß, hatte mehr Sinn.

Wenn man so etwas öfter erlebt hat, wächst auch der Mut, immer mehr zu dem zu stehen, was man eigentlich machen will. Sich nicht unter Preis zu verkaufen oder einen öden Job durchzuziehen, der einem nicht mehr wirklich Freude macht. Aus scheinbaren „Sicherheitsgründen“.

Diese Erfahrung kann ich auch auf Ereignisse übertragen, die von außen kommen wie meine oben genannten.

 

Grundvertrauen ins Leben

 

Das hat wohl etwas mit einem Grundvertrauen zu tun, ins Leben oder wenn Sie einen Glauben haben oder spirituell unterwegs sind, Vertrauen in die göttliche Führung oder die Resonanz des Universums.

Wie auch immer Sie es nennen, es hilft Ihnen, bei dem zu bleiben, was wirklich gut für Sie ist.
Unterstützt wird so eine klare Orientierung, wenn Sie gelernt haben, auf Ihre innere Stimme zu hören und dieser auch zu folgen.

Das ist in Zeiten der Informationsschwemme und zahllosen Tipps in den Social Media nicht immer leicht, aber auch da kann man ein Gespür entwickeln und schulen: Ist das nur lautes Geschrei oder passt das zu mir, zu meiner Art, wie ich mit Menschen arbeiten will und wie ich meine Dienstleistung bekannt machen und verkaufen will. Muss ich jedem Hype hinterher spurten oder gehe ich meinen ganz eigenen Weg.

 

Meine konkreten Beispiele

 

Vorletztes Jahr habe ich mir ja im Oktober die Schulter gebrochen und die Folgen reichten noch weit in dieses Jahr hinein. Daher nehme ich dieses Beispiel mit auf.

Natürlich brachte es mir neben Schock und Schmerzen auch viele Unannehmlichkeiten und Behinderungen.

Und gleichzeitig tatsächlich jede Menge Lernerlebnisse und auch viele positive Erfahren. Ein Aspekt war das Verlangsamen. Mit einer Hand ist zwangsläufig alles langsamer und ich konnte erleben, dass es trotzdem reicht.

Ich erfuhr vor allem sehr viel Hilfe und Unterstützung, bis hin zu Seminarteilnehmern, die mir die Flipcharts aufhängten und statt meiner als Moderatoren beschrieben.

Das zweite Beispiel: Meine fristlose Kündigung nach 20 Jahren in meiner Traumwohnung. Das war ein noch größerer Schock. Nie, nie wollte ich da weg. Und meine Unmengen von Kram, Büchern und Zeugs ließen es zu einem wahren Alptraum wachsen. Der Umzug war tatsächlich ein Alptraum, noch viel schlimmer als befürchtet.  Und dennoch: Jetzt bin ich froh!
Ich bin auch stolz, dass ich das alles geschafft habe, dass ich sogar körperliche Kräfte mobilisiert habe, die ich mir nicht zugetraut hätte. Im heißesten Sommer über 10 Stunden täglich ackern und schleppen…

Aber vor allem bin ich froh, denn ich habe mich tatsächlich in vielen Punkten verbessert. Die Wohnung ist noch größer, schöner, edler. Hatte einige besondere Geschenke wie einen Wintergarten (= Atelier) und einen Kaminofen. Ich kann hier noch viel schöner wandern. Und das Wichtigste: ich habe sehr nette Haus-Nachbarn, die mir gleich beim Einzug sehr geholfen haben.

Und kurz drauf erfuhr ich (ich traf den Installateur in einem Arzt-Wartezimmer): Kurz nach meinem Auszug gab es im Bad einen Wasserrohrbruch, ich hätte also längere Zeit mein Bad nicht nutzen können.

Wenn ich da Punkte herausfiltere, könnte das so aussehen:

  1. Ich kann viel mehr, als ich mir selbst zugetraut habe.
  2. Es kommt Hilfe von allen Seiten, es gibt sehr viele nette Menschen!
  3. Es war die richtige Zeit zu einer radikalen Veränderung. Die Impulse kamen vielleicht von außen, da ich sie sonst nicht wahrgenommen hätte (aus Bequemlichkeit).

 

Nehmen Sie sich zum Jahresende mal Zeit und filtern Sie solche Ereignisse heraus.
Wo gab es scheinbare Katastrophen?

  • Wo gab es neue Entwicklungen?
  • Wo sehen Sie vielleicht noch „Baustellen“, wo eine Entscheidung zur Veränderung ansteht, wo es im Untergrund noch heftig brodelt?
  • Welche Konsequenzen können Sie jetzt daraus ziehen?

Wenn Sie Lust haben, dass mit mir und anderen gemeinsam zu betrachten, dann melden Sie sich zum 3-tägigen Online-Seminare zum „Kreativen Jahreswechsel“ an

Dort lernen Sie am 1. Tag einige Methoden kennen, die Sie bei einer strukturierten Rückschau unterstützen.

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