Farben machen fröhlich

Schon länger habe ich nichts mehr in der Kategore „Farbe ins Leben bringen“ gepostet, dabei wollte ich das regelmäßig machen, ich habe auch genug schöne Beispiele.

Heute stelle ich also meine neue Lieblingsjacke vor! Tadaa!

Vor Jahren sah ich sie mal an einer Frau, die am Strand in Cirali vorbeiging und dachte: „WOW, ist die schön!“ Das heißt, ich dachte es nicht nur, sondern ich sprach sie einfach an und sagte ihr, dass ich die Jacke total schön finde.

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Ich will nicht mehr auf Bahnhöfen warten und in Hotels schlafen

Dies ist ein weiterer Aspekt, der die Begeisterung für das nächste Training etwas dämpfen kann.

Ich gebe zu, an diesem Punkt bin ich nun in meinem 37. Trainerjahr angekommen. Das Herumreisen finde ich anstrengend und zeitraubend und in Hotels schlafen lockt mich überhaupt nicht. Ich schlafe lieber zu Hause in meinem Bett.
Von den Städten bekomme ich in der Regel nichts mit, ich habe wohl nur einmal (in Dresden) einige Tage angehängt, um mir die Stadt ansehen zu können und Freunde zu besuchen.

Welche Möglichkeiten gibt es nun, das Ganze trotzdem so angenehm wie möglich zu gestalten oder die Stresspunkte zumindest zu reduzieren?

Strategien, die es angenehmer machen können

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Begierig auf Aufgaben

Das hätte ich mir in meiner Schulzeit niemals träumen lassen, dass ich mich auf Aufgaben freue und begierig darauf warte.

Ich habe mich kurzentschlossen zu einer weiteren Online-Fortbildung zum Thema Marketing angemeldet (die Fortsetzung meiner bisherigen), wo wir jeweils Montag eine neue Wochenaufgabe bekommen.
Nun bin ich verrückterweise diese und letzte Woche montags immer schon um 5:00 Uhr aufgewacht, obwohl ich sonst im Urlaubsmodus bin und hier in der Türkei sehr gut schlafe.

Da musste ich nun ungeduldig warten, bis um 8:00 Uhr endlich die E-Mail mit der Aufgabe kam, hier sogar bis 9:00 Uhr.

Was zeigt das?

Wenn ich an meine Schulzeit denke, habe ich mich nie über Aufgaben gefreut. Sie waren lästig, hielten mich vom Spielen ab. Vielleicht waren sie auch langweilig oder schwierig. Auf jeden Fall doofe Pflicht, soweit ich mich daran erinnern kann.

Und jetzt bin ich scharf drauf! Woran liegt das?
Ich hätte durchaus genug zu tun, auch im Rahmen dieser Fortbildung gibt es noch genug Stoff, den ich durchzuarbeiten habe und Dinge, die ich umsetzen will. Warum freue ich mich dann auf eine konkrete Aufgabe?

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Booh, ich hab Schiss

Es gibt hin und wieder Situationen in einer Trainerkarriere, wo uns die Muffe geht. Weil es ein ganz neuer Kunde ist, ein sehr großes Unternehmen, eine neue Zielgruppe von einer Ebene, die wir bisher noch nicht bedient haben (Vorstände, Direktoren) oder oder…

Ich erinnere mich noch sehr gut an mein allererstes selbstakquiriertes Firmenseminar.
Vorher hatte ich zwar schon viele Jahre Seminare durchgeführt, für Lehrer, Ausbilder und Sozialpädagogen in der beruflichen Ausbildung. Aber noch nicht in Unternehmen.

Und nun hatte ich einen Auftrag für eine ganz neue Zielgruppe. Das Thema „Zeitmanagement“ hatte ich zwar schon öfter durchgeführt, aber nicht mit Mitarbeitern eines solch großen Logistikunternehmens.

Die Personalentwicklerin hatte bei mir  ein Coaching gemacht und mich gefragt, ob ich solch ein Seminar für Ihre Mitarbeiter durchführen würde. Die Teilnehmer waren nur Männer und die arbeiteten unter Bedingungen, wo klassisches Zeitmanagement alleine nicht hilft.

Ich war schlicht und ergreifend höllenaufgeregt. Ich habe es wirklich wochenlang vorbereitet und ich weiß nicht, wieviele schlaflose Nächte ich hatte.

Ergebnis

Das Seminar ist sehr gut gelaufen! Es hat mir Mut gemacht für meine weiteren Seminare, weil ich mich trotz aller Ängste getraut habe, genau so zu arbeiten, wie ich auch vorher gearbeitet habe. Mit Aktivierungen und Spielen,  mit kreativen Seminarmethoden – und eben sehr viel Vorbereitung.

Hilfreiche Strategien

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Neues ausprobieren – im Cafe schreiben

Ich habe ja für mich alleine mein Mut-Muskel-Training #MuMuT wieder aufleben lassen: Jeden Tag etwas Neues auszuprobieren oder eine Gewohnheit zu durchbrechen.

Heute Abend habe ich dann gleich mehrere neue Dinge ausprobiert- und das Ergebnis wird sich während des Schreibens zeigen.

Es gibt Menschen, die gerne in Cafes arbeiten, Trubel und Menschen um sich herum genießen.
Ich hingegen brauche in der Regel Ruhe und genieße die idyllische Stille meines 13-Häuser Dorfes.

Nun bin ich ja schon länger wieder in der Türkei und habe dort 3 Wochen im Hotel-Garten diverse Online-Seminare gegeben.

Heute bei meiner nachmittäglichen Runde kam mir dann eine Idee. Ich habe hier ein sehr nettes Cafe „entdeckt“, dass ja sogar die Startseite dieser Webseite ziert. Dort habe ich schon neulich abends mein erstes Bier getrunken und noch länger nett da gesessen, nachdem meine Freunde schon weg waren.

Vielleicht kann ich ja hier auch arbeiten?

Erst einmal die Stromverbindung gecheckt. Wunderbar, es gibt Steckdosen. Ebenso W-Lan. Daher habe ich mein Laptop geschnappt und bin testweise ins Cafe. Pizza und Bier bestellt – wenn schon, denn schon!

Ich werde sehen, wie erfolgreich der Versuch wird. Ob ich beflügelt doppelt so viel und so schnell schreibe – oder ob ich es als netten Versuch erlebe, der keine Wiederholung braucht. Wir werden sehen…

Auf jeden Fall bin ich jetzt schon zu Beginn stolz und froh, dass ich es getan habe. Mein Laptop hergeschleppt, mir den Tisch näher an die Steckdose gezogen, ein Kissen für höheres Sitzen besorgt und nun auf die Pizza wartend. 🙂

Das Experiment ist offensichtlich geglückt. Im nächsten Newsletter lesen Sie einen der Blogbeiträge, die ich hier geschrieben habe.
Auf das Bier werde ich beim nächsten Mal verzichten, das vertrag ich einfach nicht, werde zu schnell blau :-).
Doch im Sinne von #MuMuT besteht der Erfolg vor allem darin, dass ich mich aufgerafft habe und etwas Neues ausprobiert habe. Wenn ich dann noch eine tolle neue Sache für mein weiteres Leben entdecke UND noch gute Blogbeiträge dabei herauskommen, dann habe ich einen dreifachen Gewinn.

Langweilig – Immer wieder das gleiche Thema

Das nächste Training steht vor der Tür! Sie schauen in Ihren Kalender und bekommen das große Gähnen. Das Thema machen Sie nun schon viele Jahre, genau so und nicht anders.

Das innere Feuer ist längst verflogen.

Klar, das Thema ist wichtig und für Ihre Teilnehmer auch hilfreich und Ihre Kunden buchen Sie Jahr und Jahr genau für das Thema. „Grundlagen der Gesprächsführung“ oder „Effektive Meetings“ oder „Zeitmanagement“.

Ihr Versuche, mal ein anderes Thema anzubieten, haben nicht gefruchtet. Nein, das Thema sei sehr wichtig und käme doch immer so gut an. Also lassen Sie sich wieder drauf ein.
Doch wirkliche Freude macht es Ihnen schon lange nicht mehr

Was können Sie tun?

Hier sind einige Vorschläge, die Sie vielleicht auf neue Ideen bringen. Oder die Sie auf eigene andere Ideen bringen, so dass Sie beim nächsten Seminar nicht mehr innerlich gähnen müssen.

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Eigentlich ist das gar nicht mein Thema

Ein  Kunde ruft Sie an oder schickt eine E-Mail und fragt Sie nach einem Seminar. In der Regel freuen Sie sich, wenn solche Anfragen kommen, das erspart Akquise und Marketingaktivitäten.

Doch in dem konkreten Fall schlucken Sie erst einmal.
Wie kommt er gerade auf Sie? Das ist doch gar nicht Ihr Thema?
Wenn es ein bekannter Kunde ist, rufen Sie vielleicht an und versuchen es im Gespräch zu klären.
„Ach, das können Sie bestimmt auch! Wir waren bisher so zufrieden mit Ihnen, wir würden Sie gerne auch für dieses Thema einsetzen.“

Lob ist immer schön und vielleicht lassen Sie sich da einwickeln. Vielleicht bitten Sie zumindest um Bedenkzeit und fangen dann an zu grübeln.

Phh, wieso nicht?

Dabei können dann solche Gedanken kommen:
„Och, der XY bietet das Thema auch an- und der ist bestimmt nicht besser als ich.“
„Ich kann mich da sicher einarbeiten. So kompliziert wird es schon nicht sein. Und die zwei Tage bekomme ich sicher schnell rum.“
„Ach, mit ein wenig gesundem Menschenverstand bekommt man das sicher hin. So schwer kann das ja nicht sein.“

Mit solchen Argumenten tun Sie sich und Ihrem Kunden sicher keinen Gefallen. Vor allem, wenn ein mulmiges Gefühl im Magen bleibt und Sie sich so ein klein wenig wie ein Hochstapler fühlen. Das ist meist ein gutes Indiz, dass das nicht eins Ihrer Sternstunden an Seminaren wird.

Das wollte ich ja immer schon mal…

Wenn hingegen die Idee aufleuchtet: „Ach, das Thema finde ich super interessant, da möchte ich mich gerne einarbeiten“ oder „Das Thema wollte ich ohnehin langfristig in mein Programm aufnehmen“ und Sie zudem genug Zeit haben, so ein neues Seminarkonzept zu entwickeln, dann können Sie es natürlich tun.

Die Kohle könnte ich gut brauchen

Es kann aber auch der Gedanke da sein: „Es ist zwar wirklich nicht mein Thema, aber ich kann das Geld gut gebrauchen. Ich habe eh noch nicht genug Aufträge.“

Das führt sicher nicht dazu, dass Sie fröhlich und entspannt zum Seminar fahren, sondern eher mit einem mulmigen Gefühl im Magen.

 

Welche Möglichkeiten gibt es?

1. Sie sagen ganz klar ab

Sie sagen Ihrem Kunden, dass das nicht Ihr Thema ist und Sie auch keine Zeit (oder Lust) haben, sich da jetzt gründlich genug einzuarbeiten.
Vielleicht können Sie eine kompetente Kollegin empfehlen? Damit machen Sie gleich zwei Menschen eine Freude: Ihrem Kollegen und Ihrem Kunden. Nein, noch mehr. Auch den Teilnehmern.

Und nein, Sie verlieren keinen guten Kunden, nur weil Sie ein Thema nicht übernehmen. Im Gegenteil, Sie gewinnen wahrscheinlich die Wertschätzung Ihres Kunden, weil er sieht, dass Sie seriös sind und ganz klar bei dem sind, was Sie tun.
Wenn Sie ihn zudem nicht hängen lassen, sondern jemanden empfehlen, wird das doppelt positiv auf Sie zurück fallen und er wird Sie weiterhin auch zu „Ihrem Thema“ buchen.

2. Sie handeln genug Zeit zur Erarbeitung aus

Wenn Sie das Thema wirklich neu aufnehmen wollen, dann brauchen Sie ausreichend Zeit für die Vorbereitung. Schauen Sie, ob Sie die Zeit zur Verfügung haben und handeln Sie einen entsprechend späten Seminartermin aus.

3. Sie suchen sich einen Kooperationspartner

Wenn Sie wirklich Interesse an dem Thema haben, können Sie auch eine Kollegin oder einen Kollegen suchen, die das Thema schon anbieten. Und diese fragen, ob sie das Seminar mit Ihnen zusammen machen wollen.

4. Sie arbeiten sich in ein neues Thema ein

Sie arbeiten sich in das neue Thema ein, so wie Sie es auch für Ihre anderen Themen gemacht haben. Indem Sie Literatur durcharbeiten und selbst Fortbildungen zum Thema machen.

Das lohnt sich aber nur, wenn Sie das Thema dann weiterhin anbieten wollen.

5. Sie ziehen es irgendwie durch

Wenn Sie eigentlich kein Interesse am Thema haben und auch nicht genügend Zeit, sich vernünftig einzuarbeiten, dann stoppeln Sie halt was zusammen und kaschieren es mit Ihrer langjährigen Trainer-Erfahrung. Beißen Sie die Zähne zusammen und sagen sich, es sind ja nur zwei Tage.
Lassen Sie während des Trainings einen innerlichen Counter laufen, der Ihnen immer anzeigt, wieviel Geld Sie schon verdient haben: 100€, 200€…
Machen Sie viele Arbeitsgruppen, wo die Teilnehmer sich selbst die Themen erarbeiten müssen ( die Sie nicht wirklich beherrschen).

NEIN, das meine ich natürlich nicht ernst! Das möchte ich Ihnen und Ihrem Kunden nicht zumuten.

6. Sie holen sich Unterstützung

Ich habe schon Trainer im Coaching gehabt,  die mit mir zusammen relativ flott ein neues Seminarkonzept entwickelt haben mit kreativen und interaktiven Methoden. Sie haben dafür natürlich Zeit und Geld investiert – und anschließend zwar aufgeregt, aber dennoch mit Freude und vor allem mit Erfolg das neue Training durchgeführt.

Das lohnt sich sicher nur, wenn Sie das Thema auch öfter anbieten möchten oder der Auftrag/ der Kunde sehr wichtig für Sie sind.

Resümee

Ich empfehle Ihnen also: lassen Sie sich nur auf ein neues oder fremdes Thema ein, wenn es Sie wirklich interessiert und Sie auch Zeit und Freude haben, sich da einzuarbeiten. Denn sonst geht es auf jeden Fall nach hinten los. Schlimmstenfalls setzen Sie das Seminar in den Sand und enttäuschen oder verärgern einen guten Kunden oder verlieren einen neuen Kunden, der Sie nie mehr buchen wird.

Aber vor allem wird es Ihnen selbst nicht gut tun. Sie fühlen sich mies, es kratzt an Ihrem Selbstwertgefühl, es macht Ihnen keinen Spaß, sondern das Seminar wird anstrengend und Sie leisten Schwerstarbeit. Und fahren mit keinem guten Gefühl nach Hause und brauchen Zeit, um sich moralisch wieder aufzurüsten.

Sie haben genug Themen, in denen Sie wirklich gut sind und die Ihnen Freude bereiten. Und wenn diese Ihnen nicht mehr genügen, dann arbeiten Sie sich in ein neues Thema ein, das Sie interessiert und zu Ihnen passt. Alles andere geben Sie ab.

So haben Sie weiterhin ein klares Profil, mit dem Sie nach außen sichtbar sind, können als Experte in Ihrem Thema auftreten und machen die Arbeit, die Ihnen Freude macht. Das ist doch unser aller Ziel – oder?

 

Buntes Zauber-Cafe

Letztes Jahr schon hatte ich den bunten Zaun fotografiert, war aber aus mir unerfindlichen Gründen nie in dieses Cafe gegangen.

Als ich Mitte April hier ankam, war der Zaun weg und das Cafe gänzlich unmöbliert. Doch Tag für Tag wurde gewerkelt und getan – und als ich dann vor einigen Tagen morgens vom Yoga am Strand zurück kam und die Morgensonne dorthin schien, da nahm ich es erst so richtig wahr.

Ich zückte mein Handy und begann von außen Fotos zu machen. Da tauchte eine junge Frau auf und meinte, ich könne gerne reinkommen und dort weitere Fotos machen. Au ja! Ob sie mich in all der Buntheit fotografieren solle? Noch mal ja.

So entstanden die ersten Fotos und ich war völlig im Farbrausch.

Sie lud mich noch ein, jederzeit einen Tee oder Kaffee trinken zu kommen, als Einladung.

Am Nachmittag ging ich dann dorthin, um es mal zu testen. Blick aufs Meer und um mich herum Farben, Farben, Farben. Tausend Kleinigkeiten, liebevoll arrangiert.

Ich probierte eine Bank aus, wanderte dann aufs Kösk. Am nächsten Tag ging ich dann mittags nach dem Webinar dort essen und saß am Tisch. Die Speisekarte war Handarbeit. Die hatte Yasemin im Winter gebastelt und mit der Hand geschrieben. Das nenne ich Hingabe.

Alle waren total herzlich und freundlich. Beim nächsten Mal werde ich den Capuccino testen und vielleicht sogar ein Stück Kuchen?

Selbst die Teegläschen sind anders.

Der Rahmen ist auf jeden Fall entzückend, für mich ist es ein Märchen-Zauber-Garten. Von allem viel zu viel – aber ich freue mich an der bunten Fülle!

 

 

Free

Bei meiner Runde ums Dorf begegnet mir dieses Schild mit Kisten voller Orangen. Gegen Abend sind sie schon zum größten Teil leer.
Gerade kommt eine Frau mit dem Fahrrad vorbei, eine Touristin, dreht, kommt zurück, nimmt sich einige Orangen und ruft dem Mann in Garten ein herzliches Danke schön zu.

Ich gehe wieder mit einem Lächeln weiter und freue mich, einer weiteren freundliche Alltagsgeste begegnet zu sein.

Begeistert ins Training

Wenn ich bei Facebook Posts von Trainer-Kolleginnen und Kollegen lese, dann freuen sie sich immer total auf ihre Seminare, haben supertolle Teilnehmer und die Trainings und Seminare laufen auch nur supertoll und erfolgreich.

Aber ist das die Realität? Hat nicht jeder Trainer auch schon mal erlebt, dass ein Seminar in die Hose geht? Oder dass sie sich nicht auf ein Seminar freut, sondern vorher dachte: „O je, schon wieder das nächste Training. Ich hätte gerne mal eine Pause!“ Oder Schiss hatte vor einem neuen Auftrag oder Kunden?

Ich habe das jedenfalls alles schon mal in meiner 37jährigen Trainer-Karriere erlebt. Und mir daher auch entsprechende Strategien überlegt.

Falls Sie also nicht nur immer jubelnd zum nächsten Seminar fahren, interessieren Sie vielleicht diese Tipps, die Sie mental und auf andere Weise positiv auf Ihr nächstes Training einstimmen, auch wenn es vielleicht erst mal nur Gründe für gedämpfte Freude gibt.

Welche Strategien passend sind, hängt natürlich auch von den Gründen ab. Daher erst einmal eine Übersicht, was Gründe sein können, weshalb Sie zumindest mit gemischten Gefühlen zum Training fahren oder sich regelrecht aufraffen müssen.

Mögliche Gründe, warum Sie sich nicht so wahnsinnig auf Ihr nächstes Training freuen

  1. Sie hatten zu viele Trainings dicht hintereinander und brauchen erst mal eine Pause.
  2. Sie haben das Thema nun schon so lange und so oft gemacht, dass es Sie langweilt, wenn Sie ehrlich zu sich selbst sind.
  3. Es ist nicht wirklich „Ihr Thema“, aber Sie haben sich beschwatzen lassen. Weil Sie das Geld brauchen oder wollten, weil Sie einen alten Kunden nicht enttäuschen wollten oder…
    Eigentlich ist das gar nicht mein Thema
  4. Es ist ein neuer Kunde/ neues Thema/ neue Zielgruppe – und Sie haben ziemliches Lampenfieber oder sogar richtig Schiss.
  5. Der Grund liegt außerhalb der Seminare. Sie haben beispielsweise gerade andere Sorgen, gesundheitliche Probleme, in der Familie gibt es Probleme, Ihre Wohnung ist gefährdet – was auch immer.
  6. Sie machen gar nicht mehr gerne Präsenzseminare und finden das Herumreisen und Übernachten in Hotels nur noch ätzend.
  7. – Hier können Sie einen weiteren Grund eintragen – ….

Strategien

Es ist naheliegend, dass die unterschiedlichen Gründe ganz unterschiedliche Strategien erfordern.
Ich werde daher für jeden dieser Gründe und dazu passenden Strategien einen eigenen Beitrag schreiben.

Lesen Sie hier meinen Beitrag zu Punkt 1. Sie hatten zu viele Trainings dicht hintereinander und brauchen erst einmal eine Pause.