Begeistert ins Training

Wenn ich bei Facebook Posts von Trainer-Kolleginnen und Kollegen lese, dann freuen sie sich immer total auf ihre Seminare, haben supertolle Teilnehmer und die Trainings und Seminare laufen auch nur supertoll und erfolgreich.

Aber ist das die Realität? Hat nicht jeder Trainer auch schon mal erlebt, dass ein Seminar in die Hose geht? Oder dass sie sich nicht auf ein Seminar freut, sondern vorher dachte: „O je, schon wieder das nächste Training. Ich hätte gerne mal eine Pause!“ Oder Schiss hatte vor einem neuen Auftrag oder Kunden?

Ich habe das jedenfalls alles schon mal in meiner 37jährigen Trainer-Karriere erlebt. Und mir daher auch entsprechende Strategien überlegt.

Falls Sie also nicht nur immer jubelnd zum nächsten Seminar fahren, interessieren Sie vielleicht diese Tipps, die Sie mental und auf andere Weise positiv auf Ihr nächstes Training einstimmen, auch wenn es vielleicht erst mal nur Gründe für gedämpfte Freude gibt.

Welche Strategien passend sind, hängt natürlich auch von den Gründen ab. Daher erst einmal eine Übersicht, was Gründe sein können, weshalb Sie zumindest mit gemischten Gefühlen zum Training fahren oder sich regelrecht aufraffen müssen.

Mögliche Gründe, warum Sie sich nicht so wahnsinnig auf Ihr nächstes Training freuen

  1. Sie hatten zu viele Trainings dicht hintereinander und brauchen erst mal eine Pause.
  2. Sie haben das Thema nun schon so lange und so oft gemacht, dass es Sie langweilt, wenn Sie ehrlich zu sich selbst sind.
  3. Es ist nicht wirklich „Ihr Thema“, aber Sie haben sich beschwatzen lassen. Weil Sie das Geld brauchen oder wollten, weil Sie einen alten Kunden nicht enttäuschen wollten oder…
    Eigentlich ist das gar nicht mein Thema
  4. Es ist ein neuer Kunde/ neues Thema/ neue Zielgruppe – und Sie haben ziemliches Lampenfieber oder sogar richtig Schiss.
  5. Der Grund liegt außerhalb der Seminare. Sie haben beispielsweise gerade andere Sorgen, gesundheitliche Probleme, in der Familie gibt es Probleme, Ihre Wohnung ist gefährdet – was auch immer.
  6. Sie machen gar nicht mehr gerne Präsenzseminare und finden das Herumreisen und Übernachten in Hotels nur noch ätzend.
  7. – Hier können Sie einen weiteren Grund eintragen – ….

Strategien

Es ist naheliegend, dass die unterschiedlichen Gründe ganz unterschiedliche Strategien erfordern.
Ich werde daher für jeden dieser Gründe und dazu passenden Strategien einen eigenen Beitrag schreiben.

Lesen Sie hier meinen Beitrag zu Punkt 1. Sie hatten zu viele Trainings dicht hintereinander und brauchen erst einmal eine Pause.

 


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